Neuigkeiten

Neuigkeiten Lesen Sie hier, alle aktuellen Neuigkeiten die unser Vereinsleben betreffen.

Angebotssuche

Nutzen Sie unsere Schnellsuche, um ein für Sie passendes Angebot zu finden.



Erquickende Texte

Ein Mensch, erst zwanzig Jahre alt, beurteilt Greise ziemlich kalt und hält sie für verkalkte D. Mehr...

Mitgliedschaft

Mitgliedschaft Wenn wir Ihnen genau das bieten, was Sie suchen, dann werden Sie Mitglied.

Wir über uns

Unser Leitbild - Sport für bewegte Bürger Gladbeck e.V.

Wir, der SfbB Gladbeck (Sport für bewegte Bürger) sind der Verein des sozialen Altensportes. Der SfbB bietet den Lebensraum für alle Generationen, Geschlechter und Nationalitäten und vielfältige Möglichkeiten, gemeinsam Bewegung, Spiel und Sport auszuüben.

Wir stehen für körperliche und geistige Bewegung als eine unverzichtbare Voraussetzung von Lebensqualität und gesunder Lebensführung. Im Mittelpunkt steht für uns das soziale Miteinander der Mitglieder und Kursteilnehmer, die sich in unserem Verein mit Fairness und Solidarität sowie mit Teamgeist und Toleranz begegnen.

Wir bieten lebensbegleitende Bewegungsangebote, insbesondere im Breiten-, Fitness- und Gesundheitssport zum Erhalt oder Erwerb der Lebensqualität durch Mobilität und generationenübergreifende kulturelle, und gesellige Angebote.

Bildung, Bewegung und Gesundheit für alle Generationen sind Grundwerte unseres Vereins.

Unsere Arbeitsweise ist geprägt von Partizipation, Offenheit, Verlässlichkeit und hohen Qualitätsstandards.

Unser Sportverein ist soziale Heimat für alle Menschen.

Wir wollen unsere Mitglieder bei der Entwicklung und Stärkung ihrer Eigenverantwortung zur Bewältigung alltäglicher Lebenssituationen unterstützen.

In unserem Engagement verpflichten wir uns den Prinzipien der Agenda 21, also der nachhaltigen Ausrichtung unserer Entscheidungen nach ökologischen, ökonomischen und sozialen Gesichtspunkten.



SfbB Gladbeck - Wir bringen Menschen in Bewegung

Anläßlich des 25-jährigen Bestehens des Vereins «Sport für betagte Bürger Gladbeck e. V.« wies der damalige Präsident des LandeßportBundes Nordrhein-Westfalen, Richard Winkels, darauf hin, daß im Jahr 2030 die Sechzigjährigen 37% der deutschen Bevölkerung ausmachen werden.
«Dieser Wandel macht eine überprüfung der sozialen Planung erforderlich«, betonte Winkels und versicherte, «daß sich alle Verantwortlichen im Sport dafür einsetzen, daß es möglichst viele Angebote zur partnerschaftlichen Mitwirkung der älteren gibt!«
Der Präsident forderte auf, auch im Alter die Begeisterungsfähigkeit zu bewahren. Und er wies darauf hin, daß Goethe am «Faust« noch mit 83 Jahren geschrieben habe und Adenauer noch mit 87 Bundeskanzler war.


In Gladbeck wird der «Sport der älteren« seit 1978 mit Erfolg gelebt. In den Räumen der Sparkaße Gladbeck wurde der Verein am 03. März 1978 gegründet.
Schnell entwickelte er sich zu dem führenden Dienstleiter in Sachen «Altensport«.
Die Grundidee: ältere Menschen, die noch nie in ihrem Leben Sport getrieben oder eine Fitneß-Pause von mehreren Jahrzehnten eingelegt haben, sollen die Möglichkeiten zur körperlichen Betätigung vorfinden! 1981 titelte die WAZ, größte Zeitung des Ruhrgebietes: «Rucki-Zucki bei Waßergymnastik und anschließend Canasta-Partie« und weiter «Therapie für das wacklige Knie und auch für die einsame Seele«.
Zu den Motoren und Gründern gehörten Walter Drescher und Helmut Redmann, die den Verein durch ihr Wirken nachhaltig geprägt haben.
Vertreter aus Rat und Verwaltung, der Sparkaße, des StadtSportVerbandes und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben damals mitgeholfen, einen Verein zu gründen, der sich von den bis dahin bekannten Vereinßtrukturen unterscheidet.


Die Gründungsmitglieder haben damals ja gesagt zur ganzheitlichen Betreuung.
Dieser Begriff lehnt sich stark an den Gesundheitsbegriff der UNESCO an:

«Gesundheit ist der Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Freisein von Krankheiten und Gebrechen«.


Ein besonderer Höhepunkt bei den Jubiläumsveranstaltung war der Vortrag in der Kundenhalle der Sparkaße von Frau Prof. Dr.Dr. hc. Ursula Lehr, die Expertin in der Gerontologie und Gäragogik schlechthin.
Ihre Ausführungen zum Thema «älter werden « aktiv bleiben« legten eine Menge Zünd- und Diskußionßtoff offen.
Sie wird nicht müde zu fordern, daß die Menschen gesund älter werden müßen und deshalb körperliche Aktivitäten für eine Lebensqualität im Alter zwingend notwendig seien.

Beim Sport mit älteren stehen Spiel und Spaß, Miteinander und Freundschaft im Vordergrund.
Bewegt älter zu werden bedeutet nicht nur sportlich aktiv zu sein, sondern auch Kreativität und Geselligkeit.
Wer beim Sport für betagte Bürger mitmacht, ist nie allein, hat nie Langeweile und wird mit jungem Herzen älter.


Heute machen über 1.020 Seniorinnen und Senioren mit!
Die freundlichen und kompetenten übungsleiter freuen sich auf jeden älteren Bürger.
Und die Angebotspalette ist groß: Vom Tanzen bis zur Trimilin-Gymnastik, von der Waßergymnastik bis zum Radfahren.
Gesundheitßport wird dabei groß geschrieben. Gruppen wie «Bewegung, Spiel und Sport in der Krebsnachsorge« oder «Sport und Diabetes« werden ebenso angeboten, wie Rückenschule und Hatha-Yoga.
Seit kurzem gibt es auch Walking-und Pezziball- und Qi Gong-Gruppen.
Im kreativen Bereich kann man Töpfern, Handarbeiten oder Malen.
Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr sportlich aktiv sein kann, geht in den Gesprächskreis.


Beispielhaft ist die Arbeit des Sozialdienstes.
Das Team um Sozialwartin Suse Dehling und ihre Stellvertreterin Elli Nagel besucht erkrankte Mitglieder im Krankenhaus.
Bei runden Geburtstagen oder anderen wichtigen familiären Anläßen sind die Vertreter des Vereins gern gesehene Gäste.
Aber auch in der Trauer sind die fleißigen und liebevollen Helfer für den anderen da.
Sozialarbeit ist eine wichtige Komponente des sozialen Altensportes.


Neben den sportlichen und sozialen Aktivitäten lebt der Verein von seinen besonderen Veranstaltungen, die Freude, Austausch und kulturelle Aktivitäten in den Mittelpunkt stellen.
So ziehen die mittlerweile zum Kulturgut Gladbecks gehörenden Großveranstaltungen Karneval im Revier (KIR Spezial) oder die Weihnachtsgala nicht nur die im Verein organisierten Seniorinnen und Senioren an.
Sie sind aus dem städtischen Kulturangebot nicht mehr wegzudenken.
Immer wieder gelingt es den Organisatoren, dem Publikum attraktive Programme zu bieten.
Ob beim karnevalistisch geprägten KIR Spezial oder bei der Weihnachtsfeier, stets gestalten hervorragende Künstler das Programm.
Und für das unnachahmliche Ambiente sorgen die Senioren selbst.
Genau wie für die Bewirtung: Futtern wie bei Muttern gewinnt hier seine ursprüngliche Bedeutung zurück.
Die Einsatzbereitschaft kennt keine Grenzen.
Für das Karnevalsfest sind an drei Tagen jeweils ca. 70 Personen im Einsatz.
Aufbau, Dekoration, Service, alles aus einer Hand. Aktiv älter werden ist für jeden möglich.


Alt für Jung lautet ein ganz wichtiges Motto, das sich die Senioren auf ihre Fahne geschrieben haben.
Von Anfang an haben sie Aktionen und Projekte für Kinder und Jugendliche unterstützt. Bei der Familiade und beim Sparkaßen-Cup ist das Service-Team des Vereins nicht mehr wegzudenken.
Dies gilt ebenso bei der Verleihung des Jugendsportpreises. Die Seniorensportler zeigen deutlich, daß ein «Herz für Kinder« kein Slogan bleiben muß, sie praktizieren es für die Kleinsten.


Der Schirmherr der Jubiläumsveranstaltungen, Alt-Bürgermeister Eckhard Schwerhoff sprach in seinem Grußwort von einem Verein, der sich an die älteren Menschen in der Stadt richtet und Ihnen ein an ihren Bedürfnißen orientiertes Angebot macht.

«Hier heißt es nicht, die älteren Bürgerinnen und Bürger sich selbst zu überlaßen, sondern hier werden Sport, Spiel und geselliges Beisammensein als gleichwertige Mittel zur körperlichen und geistigen Fitneß genutzt.
ältere Menschen durch sportliche Aktivitäten zu motivieren, damit sie bis ins hohe Alter fit bleiben, und Spaß am Miteinander finden « das sind wichtige Ziele des Vereins. So werden Kontakte geknüpft, Freundschaften geschloßen und vielen Mitgliedern ein Stück positiven Lebensgefühls vermittelt, das in seiner Bedeutung nicht unterschätzt werden darf«.


Das Logo des Vereins bringt es auf den Punkt: Wir bringen Menschen in Bewegung. Das ist untertrieben. Dieser Verein macht noch viel mehr. Machen auch sie mit!